Kommentar zum Aktionsspieltag gegen Hannover 96

Eigentlich dachten wir ja, dass die Ansichten und Argumente beider Parteien in der „Greuther-Frage“ zuletzt geklärt wurden und wir uns auf einem Weg befinden, mit dem aktuell alle Beteiligten zufrieden sein können. Doch verschiedene öffentliche Aussagen der Geschäftsführung, zeigen uns, dass wir als Kampagne wieder einmal Aufklärungsarbeit an höchster Stelle leisten müssen. Denn statt einfach mal den Hörer in die Hand zu nehmen und die bekannten Vertreter der Kampagne anzurufen, reagiert man, besonders in der Führungsebene der GmbH, mit Beißreflexen und seltsamen Äußerungen in der Zeitung. Da an dieser Stelle wieder einmal mit Unwahrheiten und Anschuldigungen um sich geschmissen wurde, sehen wir uns, ebenfalls wieder einmal, in der Pflicht, dazu Stellung zu beziehen, um letztendlich bei allen Beteiligten für eine Erleuchtung zu sorgen!

Nachdem wir nach wie vor nichts davon halten, interne Gespräche in der Öffentlichkeit breit zu treten oder Kommentare dahingehend abzugeben, werden wir das auch in Zukunft, zumindest im Detail, unterlassen! Anders hingegen halten das wohl die Vertreter des e.V. und der GmbH. Erst vor ein paar Monaten auf der Mitgliederversammlung und jetzt in einer noch breiteren Öffentlichkeit durch diverse Artikel wird unserer Ansicht nach systematisch versucht, die Kampagne in ein schlechtes Licht zu rücken. Wir, und damit reden wir von mittlerweile 35 unterstützenden Fanklubs/-gruppen, müssen uns also sagen lassen, dass wir „oberflächlich und populistisch“ handeln und wir „die möglichen Konsequenzen eines solchen Schrittes nicht mitdenken“. Da unser Handeln immer transparent und offen kommuniziert wurde, müssen wir uns über derartige Äußerungen schon wundern. Selbst in direkten Gesprächen wurde immer wieder erläutert, dass es uns nicht nur um den Vereinsnamen geht, sondern hinter unserer Kampagne eine Vielzahl an Verbesserungsvorschlägen steckt! Da das scheinbar immer noch nicht angekommen ist, geben wir ein paar Auszüge auch noch mal schriftlich preis:

- Mitglieder müssen bei der SpVgg geschätzt werden
- Ein starkes Vereinsleben geht über den Spieltag hinaus
- Das Wort der Mitglieder muss eine Bedeutung haben
- Mitgestaltung darf keine leere Floskel sein
- Identifikation fängt zwar beim Namen an, ist aber viel mehr als das
- Eine Mitgliedschaft muss bezahlbar sein

Wir hoffen mit diesem Absatz, ein für alle Mal, geklärt zu haben, dass es uns nicht nur um den Namen, sondern um viel mehr geht!

Warum wir uns bei der letzten Mitgliederversammlung nicht zu Wort gemeldet haben, wissen die Verantwortlichen und vor allem Herr Schwiewagner ganz genau!
Uns war es bis hierhin kein Bedürfnis, unsere Meinungen in diesem Rahmen zu kommunizieren. Dass sich das ab der kommenden JHV ändern wird, ist aber alleine denjenigen zu verdanken, die meinten, sie müssen dieses Pulverfass öffentlich entzünden. Das Vorgehen der Vereinsführung zeigte damals, dass es am nötigen Respekt und der Ernsthaftigkeit gegenüber der Kampagne mangelte. Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen:

Es wird nun wieder mit denselben und auch neuen haltlosen Argumenten versucht, die Kampagne in ein schlechtes Licht zu rücken und zu diskreditieren!

Anonym ist die Kampagne seit Anfang an nicht! Die Gesichter, welche diese in der Öffentlichkeit vertreten, sind alle bekannt. Sie scheuen kein Gespräch, wenn es denn gewünscht ist. Diese Haltung werden wir auch in Zukunft nicht überdenken oder gar von ihr abrücken! Uns in diesem Fall den richtigen Stil abzusprechen, ist daher schon ein starkes Stück und können wir mit einem müden Lächeln gerne zurückgeben.

Die Kampagne „Zurück zu den Wurzeln – Zurück zur SpVgg Fürth“ hat in der Vergangenheit immer wieder klargestellt, dass wir unser Vorhaben noch eindringlicher und deutlicher zum Ausdruck bringen werden!

Die Zeit ist reif!

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